In einem meiner Coachings ging es um eine Entscheidung, die bereits getroffen war: Gegen eine neue Rolle, trotz des Titels.
Das Angebot klang nach einem Entwicklungsschritt: mehr Verantwortung, mehr Sichtbarkeit, ein Team, das nun auch offiziell geführt werden sollte.
Formal ein Fortschritt.
Und doch blieb bei der Führungskraft ein Unbehagen zurück.
Nicht, weil die Aufgabe zu groß erschien. Sondern weil das Angebot lückenhaft war.
Es fehlte an Klarheit über den Rahmen.
Es fehlte an konkreten Zusagen zu Entlastung, zeitlichem Rahmen und Vergütung.
Die Entscheidung gegen die Rolle war gefallen, bevor wir sprachen.
Im Coaching ging es nicht darum, die Entscheidung zu bewerten, sondern sie einzuordnen.
→ Was genau hatte die Führungskraft zögern lassen, und was davon war wesentlich?
→ Welche Erwartungen waren mit dem Angebot verbunden, offen oder unausgesprochen?
→ Wozu hätte die Führungskraft Ja gesagt, und hätte das zu ihrer Haltung gepasst?
→ Und was lässt sich aus dieser Erfahrung mitnehmen, das über diese Situation hinaus relevant bleibt?
Solche Gespräche brauchen keine schnellen Antworten.
Sondern eine Umgebung, in der Denken erlaubt ist, auch jenseits des unmittelbaren Handlungsdrucks.
Genau dafür ist mein Retreat AUS:ZEIT gedacht.
Drei Tage, um innezuhalten, Zusammenhänge besser zu erkennen und die eigene Position im System bewusst zu justieren.
Informationen zu dem Retreat findest du hier auf dieser Website.





