Motivation ist kein Führungsinstrument.
Sie entsteht in der Person - und im Zusammenspiel mit ihrem Umfeld.

Viele Führungskräfte glauben, sie müssten ihr Team „motivieren“.
Doch: Du kannst niemanden motivieren.

Aber du kannst Bedingungen schaffen, in denen Motivation möglich wird.
Genau darin liegt deine Aufgabe als Führungskraft.

Hier sind fünf Impulse dafür:

1. Klarheit statt Klein-Klein
Wofür setzt dein Team täglich Energie ein? Und weiß es das?
Ein klares Zielbild ist mehr als eine Richtung - es ist ein Sinnangebot.
Menschen lassen sich nicht motivieren, aber sie lassen sich berühren von dem, was ihnen bedeutsam erscheint.

Beispiele:
→ Meetings beginnen mit: „Was ist unser Ziel und woran erkennen wir, dass wir es erreicht haben?“
→ Erst fragen: „Wie würdet ihr das lösen?“ Dann deine Sicht ergänzen.

2. Fortschritt sichtbar machen
Motivation entsteht nicht durch Druck, sondern durch das Gefühl, dass etwas gelingt.


Beispiele:
→ Ein „Done-Board“ führen, auf dem Erledigtes sichtbar wird, nicht nur das, was noch offen ist.
→ Erfolge würdigen, nicht beschleunigen. Wer nur weitermacht, raubt dem Team Energie.


3. Beteiligung ermöglichen, Sicherheit geben
Motivation braucht Beteiligung. Und Beteiligung braucht Sicherheit.

Beispiele:
→ Sitzungen enden mit: „Welche offenen Fragen habt ihr?“ Und diese werden ernst genommen.
→ Einladung zur Gegenmeinung: „Wer sieht es anders?“ Und den Raum dafür schützen.
→ Unsicherheiten benennen - auch als Führungskraft.

4. Psychologische Grundbedürfnisse gestalten
Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit sind psychologische Hebel, die du aktiv gestalten kannst.
Führung bedeutet, den Raum zu gestalten, in dem sie erfüllt werden können.

Beispiele:
→ Entwicklung fördern heißt: Verantwortung nicht nur da verteilen, wo es schnell geht, sondern wo jemand wachsen kann.
→ Verbindende Zeiten schaffen: Walk to talk, Mittagessenohne Agenda, kurze Check-ins mit echtem Interesse.

5. Haltung zeigen, Verbindung ermöglichen
Du bist kein Motivator. Du bist Resonanzraum.
Deine Wirkung entsteht nicht durch Techniken, sondern durch Präsenz.

Beispiele:
→ Teile, warum dir ein Projekt persönlich wichtig ist -nicht als Führungskraft, sondern als Mensch.
→ Frag regelmäßig: „Was brauchst du von mir, um wirksam zusein?“ und handle danach.
→ Nutze 1:1-Gespräche, um Stärken hervorzuheben undindividuelle Beiträge sichtbar zu machen.

Du musst nicht motivieren können. Aber du darfstVerantwortung für den Rahmen übernehmen.
Wenn du diesen Rahmen klarer gestalten willst, lass uns sprechen.

Katharina Kohlmayr
Expertin für persönliche Entwicklung
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